Irland

Im 18. Jahrhundert gab es in Irland über 2000 Destillerien. Heute sind noch ganze 3 Brennereien in Betrieb. Beim Mälzen wird in Irland kein Torf verwendet, einzig beim Connemara Malt. Irischer Whisky wird dreifach destilliert im Gegensatz zum Schottischen, der nur zweifach gebrannt wird (Ausnahme Auchentoshan Malt Whisky). Die Iren schreiben Whiskey mit "ey", um den irischen vom schottischen Whisky zu unterscheiden.

Kanada

Schottische und irische Auswanderer brachten den Whisky nach Kanada. Kanadischer Whisky wird immer geblendet und aus diversen  Getreidesorten hergestellt. Der bekannteste kanandische Whisky ist der Canadian Club.

USA

Wiederum waren es europäische Einwanderer, welche das Handwerk der Whisky-Herstellung in die neue Welt brachten. Im Laufe der Jahrzehnte wurden traditionelle irische und schottische Destillationsmethoden verändert und Rohstoffe wie Mais, Roggen und Weizen der traditionellen Gerste vorgezogen. Wie der irische wird auch der amerikanische Whiskey mit "ey" geschrieben.

Japan

Vom weltweiten Erfolg des Whisky beeindruckt, hat Japan 1923 mit einer eigenen Produktion begonnen. Das Wissen haben sich die Japaner von den Schotten selbst angeeignet. Die weltweit grösste Malt-Destilerie liegt heute in Japan. Der japanische Whisky wird aber fast ausschliesslich für den heimischen Markt produziert. Die 2 bekanntesten japanischen Destillerien sind Suntory und Nikka.

Whisky-Exoten

Bei den sogenannten Whisky-Exoten möchten wir speziell Neuseeland und die Schweiz erwähnen. In beiden Ländern wird richtiger Single Malt Whisky produziert, zwar in sehr bescheidenen Mengen, und nicht nur Blends.


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